Münchner Weg der Erinnerung
2025
Geführte einstündige Stadtgänge
entlang ehemaliger Wohnadressen verfolgter jüdischer Bürgerinnen und Bürger in München zum Gedenkstein an der Herzog-Max-Straße.
In diesem Jahr erwartet euch eine besondere Stadtführung: Konzipiert und geleitet vom FC Bayern Museum werden ihr am 9. November Schicksale und Geschichten von jüdischen Mitgliedern und Funktionären des FC Bayern erfahren, die durch die Nationalsozialisten verfolgt, entrechtet und ermordet wurden.
Am Sonntag, 9. November, 14.30 Uhr / 15:30 Uhr
Treffpunkt: Torbogen am Alten Rathaus, Marienplatz.
Veranstalter: Für die Arbeitsgruppe »Gedenken an den 9. November 1938 - Mitzwe Makers e.V. dieses Jahr unter Leitung des FC Bayern Museums
Warteliste - Achtung die Stadtgänge sind aktuell voll. Gerne könnt ihr euch anmelden und wir nehmen euch in die Warteliste auf. Sofern ein Platz frei wird melden wir uns sofort bei euch.
Vor 80 Jahren erschütterte eine ungeheuerliche Welle der Gewalt die jüdischen Gemeinden und Familien in Deutschland. Die sogenannte Reichskristallnacht war ein neuer, beklemmender und noch Schlimmeres vorausahnender Höhepunkt antijüdischer Maßnahmen der Nationalsozialisten. Allein aus München wurden mehr als 1.000 Männer nach Dachau verschleppt und dort für Wochen und Monate festgehalten, gedemütigt und misshandelt. Auf dem »Weg der Erinnerung« wollen wir entlang ehemaliger Wohnadressen verfolgter jüdischer Bürgerinnen und Bürger Münchens gedenken.
Anfragen zum »Weg der Erinnerung« können an [email protected] gerichtet werden.
Weg der Erinnerung - 2016
Bild 1-4: Daniel Gitbud; Bild 5: Galina Ivanitzky mit Schülern der Q11 und Q12 aus dem Franz Marc Gymnasium Markt Schwaben bei der Stadtführung
Stationen 2016:
Für weitere Informationen bitte auf die Namen klicken.
- Münchner Gedächtnisort: Das Alte Rathaus
- Familie Dr. Karl Bacharach - Marienplatz 2
- Familie Hugo Nathan Fränkel - Kaufingerstraße 15
- Familie Siegfried (Fritz) Bamberger - Kaufingerstraße 22, heute 28 (Hirmer)
- Familie Emil Neuburger - Kaufingerstraße 26
- Familie Ida Pauson, geborene Aufseeßer - Neuhauser Straße 9
- Familie Leopold Paul Goldlust - Herzog-Max-Straße 7
Für weitere Informationen bitte auf die Namen klicken.
Weg der Erinnerung am 9. und 10.November 2017
In Zusammenarbeit mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München sowie Kulturreferat der Landeshauptstadt München, NS-Dokumentationszentrum München, Stadtarchiv München, Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Weiße Rose Stiftung e.V. fand dieses Jahr das Gedenken an den 9.November 1938 statt.
In diesem Jahr stand die Erinnerung an verfolgte und ermordete jüdische Kulturschaffende, die in München gelebt und gewirkt haben, im Mittelpunkt der Lesung am Gedenkstein am 9.November, der abendlichen Gedenkstunde im Alten Rathaus sowie dem Weg der Erinnerung.
An jeweils 4 Terminen am 9. und 10. November gab es geführte Stadtgänge entlang ehemaliger Wohnadressen verfolgter und ermordeter jüdischer Münchner/innen.
Stationen 2017:
1. Altes Rathaus - Familie Dr. Karl Bacharach
2. Marienplatz 2 - Familie Fanny Schmalzbach
3. Löwengrube 16 - Familie Emil Neuburger
4. Kaufingerstraße 26 - Familie Ida Pauson, geborene Aufseeßer
5. Neuhauser Straße 9 - Familie Emanuel Kirschner
6. Herzog-Max-Straße 7/II und Familie Leopold Paul Goldlust
7. Herzog-Max- Straße 7/I Rgb
1. Altes Rathaus - Familie Dr. Karl Bacharach
2. Marienplatz 2 - Familie Fanny Schmalzbach
3. Löwengrube 16 - Familie Emil Neuburger
4. Kaufingerstraße 26 - Familie Ida Pauson, geborene Aufseeßer
5. Neuhauser Straße 9 - Familie Emanuel Kirschner
6. Herzog-Max-Straße 7/II und Familie Leopold Paul Goldlust
7. Herzog-Max- Straße 7/I Rgb




